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Australien ist ein Land der Gegensätze. So auch seine Natur: Im Norden
finden sich tropische Gras- und Baumsavannen, sowie Regen- und Mangrovenwälder
in den Küstengebieten und im Norden von Queensland.
Im Süden gibt es große Akazien-, sowie immergrüne Eukalyptuswälder,
die sich auch auf den Osten, Südosten und Südwesten des Landes erstrecken.
Dieses Buschland wird in von den Australiern auch als „Scrub“
bezeichnet.
Das Landesinnere und der westliche Teil sind trockener. Dort gibt es hauptsächlich
weite Wüsten und Steppen.
Zudem gehören Australien über 7000 Strände, viele davon fast
unberührt und viele größere Seen, die nur zu bestimmten Zeiten
Wasser führen, sowie eine Reihe von imposanten Bergketten.
Viele der einheimischen Tierarten gibt es nur in Australien, so zum Beispiel
das Känguru, dessen Artenvielfalt auf circa 40 Millionen geschätzt
wird. Auch zeichnet den Kontinent ein Pflanzenreichtum von etwa 25.000 Arten
aus (zum Vergleich: in Europa gibt es nur 17.500) und circa 800 verschiedene
Vogelarten.
Da jedoch viele der einheimischen Tiere und Naturräume vom Aussterben
bedroht sind, werden diese durch zahlreiche Gesetzgebungen geschützt.
So gibt es Reservate und Naturschutzgebiete, zu denen unter anderem auch das
Great Barrier Reef gehört. Auch sind alle Walarten vor Australiens Küsten
durch das Gesetz geschützt.
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